Kennt ihr wahrscheinlich gar nicht. Wenn doch, inspiriert euch mein Artikel vielleicht?

Ich sitze vor dem PC, Tablet oder was auch immer. Denkerstirn. Mein Kopf raucht. Wie ein Motor, der heißer und heißer wird. Stunden später, bin ich buchstäblich in den PC reingekrochen. Mein Hohlkreuz weiß nicht mehr, dass es in einem erstklassigen Kompfort-Bürostuhl sitzt, mein Magen hat vergessen, dass er essen wollte und die Wasserflasche vor meiner Nase ist noch immer voll. Da kann ich von Glück sagen, wenn die „Sache“, die mich quasi absorbiert hat, dann wenigstens fertig ist. Das wäre ja dann ein Erfolgserlebnis.

Einfall setzt voraus, dass zumindest eine Tür offen bleibt

Schön wärs´s. Ziemlich ausgelutscht sitze ich dann vor meinem Rechner und denke „Mist, noch xx…Mails, die offen stehen und auf Reaktion warten“. Heute nicht mehr. Game over!

Zum Glück gehört dieses Szenario meiner Vergangenheit an – jedenfalls in den allermeisten Fällen. Wenn das Szenario mich dann doch wieder ergreift, denke ich daran, was ich tun kann, um mich zu lösen.

Einfälle kriegt jeder, der sich aus Fixierung löst

Und das geht ganz leicht. Du brauchst nur deinen Willen und deine Erlaubnis. Dir selbst gegenüber. Probier´s aus und schau, was passiert.

Hier ein Beispiel, wie es mir gelingt: Ich nehme mir vor, an meiner Facharbeit zu schreiben, um mit ihr in Richtung Abgabetermin weiter zu kommen. Ich weiß, dass die Deadline noch etwas hin ist. Inzwischen habe ich gelernt, dass wenn ich mich jeden Tag nur eine kurze Zeit damit beschäftige, Arbeiten, wie diese, viel leichter gehen. Ich setzte mich also vor meinen PC und stelle ich mir den Timer im Smartphone auf z.B. eine Stunde. Diese Stunde gehört nur mir und meiner Facharbeit! Niemandem sonst! Wenn nötig, kommuniziere ich das auch. Egal, wie jemand reagiert, ich erlaube mir das.

Augen schließen, ein- und ausatmen, vorstellen, wie sich das Ergebnis anfühlt

Dann schließe ich meine Augen, atme 3 mal tief ein und aus. Dabei stelle ich mir den Titel meiner Arbeit vor und, wie ich sie zu einer bestimmten Frist abgebe. Manchmal flashen Gedanken rein, wie „ich müsste noch den anrufen“, „das erledigen“, „vielleicht schiebe ich das doch besser auf morgen“. Zum Glück habe ich geübt, meine Gedanken innerlich zu grüßen und sie wie Wolken an mir vorbeiziehen zu lassen. Allein diese Einstellung bringt mir Ruhe. Ruhe, die mir hilft, dass mir was einfällt. Und mir fällt immer was ein!

Bei Ruhe fällt jedem was ein

Dieses Gefühl ist sensationell. Für mich. Eine Sache konzentriert fertigmachen. Abschließen. Statt Aufgaben und Anfragen hinterherzuhecheln, immer mit einem Gefühlsgrundrauschen „hoffentlich schaffe ich das noch ….“. Schließlich habe ich die meisten Aufgaben ja selbst gewollt Wozu also der Druck?

Winzige Entspannungsübungen machen Hirn und Herz frei

Ganz oft nutze ich kleine Entspannungsübungen. Gerade mal 2 Minuten brauche ich dafür. Wenn ich mir die nicht erlaube, sollte ich besser gleich zu Hause bleiben.

Beispiel 1: Ich setze mich auf meinen Schreibtisch und lasse meine Beine baumeln. Zähle bis 50. Wer „Kind-sein“ nicht ganz vergessen oder verdrängt hat, weiß noch, wie sich das anfühlt. Locker. Frei. Leicht. Und genau das ist der Stoff, aus dem die Ideen kommen. Genau das ist der Mood, den ich brauche, um Einfälle zu bekommen. Kreativ-sein. Das ist es, was uns Menschen von Robots unterscheidet, finde ich.

Beispiel 2: Ich stehe auf, stelle mich gerade hin und drehe den rechten Arm, soweit ich kann nach hinten. Dann merke ich mir den Punkt, den ich mit äußerster Kraft in der Drehung erreichen konnte. Danach bewege ich mich wieder in meine Ausgangsposition. Von dort lasse ich meine Armdrehung und den erreichten Punkt noch einmal vor meinem inneren Auge vorbeiziehen. Ohne sie physisch zu machen. Stelle mir aber vor, dass ich beim zweiten Mal mit meinem Arm weiter komme. Nach meiner Visualisierung mache ich das Ganze also körperlich. Und siehe da: mein Arm geht tatsächlich weiter, als beim ersten Mal.

Tausende Beispiele wie diese – aber tun kannst sie nur du

Das ist deine Freiheit. Das ist deine Kraft. Für Einfälle, für Fitness, für Gelassenheit, für Erfolg. Niemand außer dir, kann sie für dich machen. Nicht dein Partner, nicht dein Arbeitgeber, nicht deine Freunde oder sonst wer. Es bedeutet, du entscheidest. Du erlaubst es dir. Du priorisierst. Weil du das willst.

Mein Timer ist zu einem tollen Freund geworden. Mit super Music erinnert er mich täglich daran, dass ich die Freiheit habe. Ein cooles Gefühl. Wenn du´s auch ausprobiert hast, schreibe mir deine Erfahrungen. Ich freue mich drauf.

Charly


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.