Glücklich sein. Das wollen alle Menschen. Nur, wie fühlt sich glücklich sein an? Woran merken Menschen, dass sie glücklich sind? Wie verhalten sie sich, wenn sie sich glücklich fühlen? Woran könnte ein anderer sehen, dass ein Mensch sind glücklich fühlt? Sicher gibt es darauf 1000 und eine Antwort. Mindestens. Wenn ich mich allerdings in meinem Umfeld unter Erwachsenen zwischen 25 und 50+ umschaue, habe ich oft nicht das Gefühl, dass sie eine gewisse Grund-Glücklichkeit in sich hätten. Zumindest nicht so, dass ich es spontan wahrnehmen könnte. Schade, finde ich! Denn Anlässe und Gründe, eine glückliche Grundstimmung zu haben, lassen sich immer finden. Davon bin ich überzeugt. Beispiel: Eben ging ich durch die Straßen nach einem kräftigen Gewitter, das riesige Pfützen hinterließ. Da sah ich Kinder schätzungsweise 12 Jahre, die vor lauter Freude barfuß von Pfütze zu Pfütze hüpften, lachten und sich einfach nur freuten. Für mich sah das glücklich aus. Einen Moment lang einfach aus Spaß irgendwas machen, was man toll findet und es ganz laut ausdrücken. Jetzt meine Frage an dich, egal wie alt du bist: Wann hast du das letzte Mal einfach was spontan gemacht, weil du es toll findest und dich dabei mega gefreut?

3 Bilder in deinem Kopf, als du dich glücklich gefühlt hast

Ich hoffe wirklich sehr, dass dir spontan was dazu einfällt. Mein letztes Bild ist etwa 1 Stunde her: Da spielte ich mit meinem Mann Frisby. Macht uns super viel Spaß. Es ist sportlich, kostet nichts – außer 13 € für´s Frisby. Was ist dein letztes Bild? Bitte starte in den 6. Tipp auf www.mydaymaker.de zum Glücklichfühlen mit einem Stift und einem Blatt Papier. Notiere 3 Bilder, in denen du dich glücklich gefühlt hast. Schreibe sie, zeichne sie, was immer dir auch liegt. Es können kleine oder große Sachen sein. Ereignisse, Dinge oder Menschen. Mache es spontan, ohne lange nachzudenken. Spätetstens nach 5 Minuten sollte dir was eingefallen sein. Das hoffe ich.

Glücklich ist ein Gefühl, das hereingelassen werden will

Jetzt hast du 3 Bilder aufgeschrieben. Schließe einmal deine Augen und erinnere dich an die Szene deines ersten Bildes. Spreche laut aus, was du siehst: Z.B. Was du anhattest, wer dabei war, wo es war, ob es einen Anlass gab, wie du dich verhalten hast, woran die anderen gemerkt haben könnten, dass du glücklich warst in diesem Moment und so weiter …. ? Wenn du deine Phantasie trainieren willst, schreibe bitte danach alles auf. Denn Neurowissenschaftler haben bewiesen, dass die physische Tat des Schreibens die Emotionen in uns stärker verknüpft und wir sie dadurch besser speichern können. Beim Glücklichfühlen wäre das ja auf jeden Fall ein Ziel, oder? Wenn du dein erstes Bild fertig hast, mache dann das Zweite und das Drite nach dem gleichen Procedere.

Beobachte dein glückliches Gefühl, damit du es speichern kannst

Nun hast du deine drei Szenen des Glücklichfühlens aufgeschrieben. Habe Geduld, denn aus meiner Erfahrung braucht es ein wenig Übung, um die glücklichen Gefühle aufzurufen, wenn man das länger nicht bewusst gemacht hat. Zuviele Ereignisse aus dem Alltag überlagern sie. Vor allem Druck, Sorgen, Unsicherheiten. Mache es wie im Sporttraining: Je mehr du übst, desto leichter kannst du deine glücklichen Gefühle, die dich motivieren, in dir abrufen. Für Situationen, Ereignisse, in denen du sie selbst brauchst. Aber auch in Situationen, wenn du andere Menschen unterstützen willst. Bei Trauer, Wut, Angst, Bitterkeit, Frust, Enttäuschung oder ähnlichen Gefühlen. Diese Gefühle sind sehr, sehr stark, oft heftig und halten lange an. Wenn du im Wechsel nicht so geübt bist, kann es auch länger dauern, bis du selbst da wieder rauskommst oder einem anderen Menschen heraushelfen kannst.

Du entscheidest, wie du dich fühlen willst

Diese kleine Übung hier aus dem 6. Tipp ist als Hilfe für dich gedacht, dass du deine Vorstellung- und Gefühlswelt beim Thema Glück wieder entdeckst und weiterentwickelst. Nur, wenn du dich erinnerst und es dir bewusst machst, kann du auf dein Glücklich-Archiv zurückgreifen. Du allein entscheidest, ob du ein glückliches Gefühl empfinden willst. Und wenn du dich dazu entscheidest, kannst du es auch tun. Das kann ich garantieren. Denn du selbst machst es. Es ist dein Geist, dein überaus machtvolles Instrument, mit dem du deine Gefühlslage herbeiführen und bewusst beeinflussen kannst. Du führst dieses Prozess. Und nur du kannst ihn dir selbst erlauben. Jeder Ratschlag von aus würde an dir verpuffen. Auch mein 6. Tipp, solange du ihn nicht für dich nutzt und ihn selbst umsetzt. Du entscheidest, ob du dich glücklich fühlen willst. Immer wieder aufs Neue. Jeden Tag.

Suche dir Unterstützer für dein glückliches Gefühl

Beobachte deine Gefühle und, was dir vielleicht noch in den Sinn kommt, das dich bei deinem glücklichen Gefühl unterstützen kann. Etwas, mit dem sich dein glückliches Gefühl ausbauen und stabilisieren lässt. Wer oder was kann dir jetzt in diesem Moment helfen, dass du dich glücklich fühlst? Was es auch ist, wenn es sich stimmig für dich anfühlt, dann ist es richtig. Und dann mache es auch. Und immer wieder beobachte bitte diesen Prozess in dir. Es ist dein Produktionsprozess. Du produzierst dein glückliches Gefühl. Etwas von außen ist nur ein Impuls. Du bist der Erzeuger, der aus dem Impls ein glückliches Gefühl machen kann. Und dann machst du es. Solange bis es für dich zum täglichen Ritual wird. Wenn du dich mit deinem glücklichen Gefühl identifizierst, wird es immer wiederkommen und zu deinem ständigen Begleiter werden. Glück ist kein Mythos. Es ist auch kein Geheimnis. Du machst dein Glück. Glück entsteht aus deinem glücklichen Gefühl in dir.

Danke deinem glücklichen Gefühl, wenn du es spürst

Wenn es da ist oder da war, danke ihm. Ich mache das ganz automatisch. Immer, wenn ich ein glückliches Gefühl in mir spüre, spreche ich innerlich zu ihm und bedanke mich bei ihm. Ich gebe ihm das Gefühl, dass es willkommen ist. Und es antwortet mir. Täglich. Oft bekomme ich aus heiterem Himmel Geschenke. Einladungen, Ideen, Menschen, die mich bei meinen Zielen weiterbringen, aber auch materielle Geschenke. Jedesmal bedanke ich mich dann in mir bei meinem glücklichen Gefühl. Bei den Schenkenden natürlich auch.

Glück ist meine Bank, mein Konto, das ich pflege

Wenn es mir dann mal nicht gut geht, ich z.B. eine traurige Nachricht bekomme – wie gestern vom Tod einer Verwandten -, dann versuche ich darin zu entdecken, wo es Glück gegeben hat. Denn nie, war alles schlecht! Das hilft meinem glücklichen Gefühl wieder auf die Sprünge, um z.B. jemanden zu trösten und Kraft zu versprühen, damit ein Mensch besser mit seiner Trauer umgehen kann. Wie gesagt, all das geht nicht per Mouseklick. Es braucht ein wenig Zeit und vor allem Übung. Einige Minuten täglich reichen, um sich ein glückliches Gefühl vorzustellen und wenn es da, sich dessen bewusst zu machen. Dazu wünsche ich dir von Herzen viel Glück. Lass es wachsen in dir und verbreite es, soviel du kannst. Ich verspreche dir, dein Leben wird glücklicher und du machst das Leben anderer auch glücklicher. Es kann niemals zuviel sein. Die Welt braucht dich und dein glückliches Gefühl dringender, denn je.

Charly – Deine Mutmacherin für den Alltag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.