Hallo, liebe Leserin, lieber Leser. 2 Wochen Glückskonto: Wie lief´s mit den Einzahlungen? Jeden Tag eine? Meinen herzlichen Glückwunsch! Dann kommen die Zinsen schnell. Keine Einzahlung? Okay! Ist ja kein Muss. Alles, was du für dich tust, ist freiwillig. Dies hier ist eine Inspiration. Take it or leave it. Falls du allerdings doch den Vorsatz hattest, es mit dem Glückskonto zu versuchen, dann ist hier die neue Gelegenheit, es zu tun. Heute geht´s weiter mit dem 3. Tipp von „Glücklichfühlen“. Auch er kann dich unterstützen, wenn du es zulässt.

3. Tipp – Sei ehrlich zu dir

Das ist die größte Hürde! Aus meiner Erfahrung und allem, das ich in wissenschaftlicher Literatur bisher gelesen habe, ist das der ZENTRALSCHLÜSSEL zur Persönlichkeitsentwicklung. Sämtliche TORE der Entwicklung gehen auf, wenn du ehrlich zu dir selbst bist. Keine Ausreden. Keine Schuldzuweisungen an andere. Einfach eine klare Entscheidung zu dir selbst, wie es jetzt in diesem Moment ist. Den Mut zum Eingeständnis vor dir selbst. In dir sitzt die Instanz, die genau weiß, ob du ehrlich bist oder nicht. Du kannst sie und damit dich auf Dauer nicht belügen. Egal, welche Ausrede du dir überlegst oder an welche du glaubst. Ein einfaches Eingeständis öffnet Tore.. Ich habe mir das angewöhnt als Ritual im Selbstgespräch für berufliche wie private Situationen: „Okay. Diese Sache heute habe ich nicht vollendet. Okay. Soweit so gut. Heute gab es Prioritäten, für die ich mich entschieden habe, sie vorzuziehen. Das war meine bewusste Entscheidung. Du Position X auf meiner TO DO LISTE kommst noch dran. Vielleicht morgen, vielleicht aber auch erst im Laufe der Woche. Vielleicht bist du aber auch nichts für mich und ich entscheide mich gegen dich.“ Auch das kommt vor.

Zur eigenen Tat stehen

Wenn das erst mal geschafft ist, gebe ich mir selbst den Glückwunsch zu meiner Entscheidung und zu meiner Tat zu stehen. Heute ist das bei mir ein bewusster Prozess. Der hat gedauert. Jahre. Wenn du dieses TOR erst einmal aufgestpoßen hast, gibt es kein Zurück. Die Stimme in dir wird einfach immer lauter, zu dem zu stehen, was du entschieden hast. Das ist deine FREIHEIT. Mag sein, dass sie von anderen nicht goutiert wird. Ja, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das wird kommen. Aber diese Erfahrungen bieten dir neue Gelegenheiten deine FREIHEIT zu üben, zu dir zu stehen. Ein Gefühl, das innerlich glücklich macht. Das kann ich versprechen. Und neue Türen und Tore werden für dich aufgehen. Du wirst sie öffnen mit deinem individuellen ZENTRALSCHLÜSSEL. Wenn du selbst erst einmal entschieden hast, dir eine solche Antwort zu geben, bist du schon auf dem Weg zum Ziel.

Begonnenes abschließen

Ich bin sicher, wir alle kennen TO DO Listen, die länger sind, als die Woche Stunden hat. Heute ist wieder eine neue Woche. Eine gute Gelegenheit dich selbst dabei zu beobachten, welche Ziele, Wünsche, eigene Erwartungen und fremde Erwartungen draufstehen. Und wann deine innere Peitsche beginnt hinter dir herzulaufen, um dich anzutreiben. „Du musst schnell noch … “ Den Vorwurf hat sie GRATIS als BONUS dabei, damit du ja schneller läufst…. , wenn´s mal nicht klappt oder nicht reicht. Ehrlich jetzt: Läuft nicht – fast – jeder Tag so? Wenn wir uns selbst in einen Comic sähen, würden wir wahrscheinlich das arme gehetzte Wesen vor der fiesen Peitsche retten wollen, oder? Deshalb habe ich mir angeeignet, einzelne Aufgaben – auch die kleinsten – abzuschließen. In meinem Outlook-Kalender schreibe ich bewusst hinter die Position oder den Termin „abgeschlossen“. Während ich das Wort schreibe würdige ich gleichzeitig meine Zeit, mein Wissen, meine Ressourcen, die ich in die Position oder den Termin investiert habe, um sie abzuschließen. Das macht mich zufrieden. Jetzt in diesem Moment. Dieses Gefühl lohnt sich innerlich zu speichern und einen inneren Speicher aufzubauen.

Abgeschlossenes würdigen

Ich mache das manchmal am Ende eines Tages. Wenn es spät wird auch manchmal kurz vorm Schlafengehen. Manchmal mache ich es auch einen Tag später oder einfach mal zwischendurch. Wichtig ist dabei nur, dass es regelmäßig geschieht. Die Regelmäßigkeit macht den Erfolg aus. Mein Unterbewusstsein habe ich dahin trainiert. Und falls ich es mal vergesse – was auch vorkommt – erinnert es mich. Das finde ich gut! Wenn ich meine TO DO LISTE anschaue, konzentriere ich meine Aufmerksamkeit nur auf die Positionen, die ich geschafft habe. Hier setze ich eine Methode ein, die in der modernen Psychologie als Reframing bekannt ist. Der US-Wissenschaftler Milton Erickson hat sie vor knapp 100 Jahren erfunden und inzwischen ist sie weltweit anerkannt und wird weiter erforscht. ABGESCHLOSSEN! Mir gibt allein das Wort schon ein tolles Gefühl! Menschen nehmen unterschiedlich wahr und benutzen unterschiedliche Begriffe. Finde den, der für dich passt. Nimm´dies hier ist nur als deine Inspiration. Bei größeren geschafften Positionen und Terminen nehme ich mir manchmal eine kurze Zeit – ca 1 Minute – und danke mir innerlich, meinem ganzen System und all den Menschen, die an diesen „Geschafft“ mitgewirkt haben. Denn „geschafft“ mache ich niemals nur allein. Dessen bin ich mir ganz klar! Ich lege dann die Hände auf meinen Bauch. Dort macht sich mein Gefühl von Zufriedenheit bemerkbar. Danach wende ich mich den weiteren Punkten auf meiner TO DO LISTE zu und mische sie neu.

Neu mischen für den neuen Tag

Innerlich nun frisch aufgetankt und motiviert, schaue ich mir die neue Mischung auf der TO DO LISTE an. Manches fällt dabei auch raus, weil schon erledigt … , weil doch nicht mehr so wichtig … , weil andere schon was gemacht haben …, und so weiter. Damit schaffe ich mir selbst den Raum neu zu entscheiden und neu zu priorisieren. Schlechte Gefühle, die ich früher hatte und die mir den Schlaf geraubt haben – den ich dringend brauche, um leistungsfähig sein zu wollen – von „versäumt …“, „leider nicht geschafft …“, „der oder jener hat mich daran gehindert …“ wurden damit immer seltener. Ich habe sie bewusst aufgelöst. Die Pluszeichen auf meiner Habenseite wuchsen statt dessen. Niemals wieder würde ich in meinem inneren Gefühl bei NULL stehen. Ein sehr glückliches Gefühl! Wünschenswert ist vielleicht mehr. Vielleicht aber auch nicht. Das zu erkennen, war für mich ein Meilenstein.

Motiviert in den neuen Tag

Mandela sagte das mal treffend: „Vorbei ist vorbei.“ An jedem Tag kann ich eine neue Entscheidung treffen. Das ist mein persönliches und wichtigstes Ticket in meine FREIHEIT und in meinen ERFOLG. Ohne Groll, ohne andere verantwortlich zu machen, ohne Selbstanklage. Einfach GLÜCKLICHER. Nächsten Sonntag erzähle ich im 4. Tipp die Geschichte vom Floß mit den 4 Tonnen. Eine Metapher, die mir in einer Zeit geholfen hat, in der ich mich vom Glücklichsein sehr weit entfernt fühlte. Bis dahin wünsche ich euch viel Freude und eine glückliche Woche!

Eure Charly – Mutmacherin für den Alltag

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